Der Staudenhof lebt!

CONCRETE FIELDS – DER STAUDENHOF LEBT

Schon ‚ein letztes Mal‘?
STAUDENHOF
Ein Haus und ein Garten, von Zeit gezeichnet
von Begegnung, Klang und Bewegung gefüllt
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Versammlung des Bündnisses Stadtmitte für Alle
Information und Diskussion + Konzert mit Tanzperformance

19:00 Uhr EINKLÄNGE und GESPRÄCHE – was passiert hier?
20:00 Uhr Konzert und Performance „CONCRETE FIELDS“
Die Band CEEYS im Dialog mit Tanz von Anita Twarowska und Projektionen

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Warum?

Die Grünanlage Staudenhof zwischen dem FH-GEbäude und dem Wohnhaus Am Alten Markt 10 – ebenfalls Staudenhof genannt – soll noch im September hinter einem drei Meter hohem Zaun verschwinden.

Damit wollen die Verantwortlichen in der Stadt Potsdam – die Grünen, SPD und CDU – jeden Zweifel ausräumen, wem die Potsdamer Mitte künftig gehören soll. Öffentliches wird privat, aus Bildung wird Konsum.

Intakte, wandlungsfähige Gebäude wie das Rechenzentrum und die FH werden zum Abriss erworben (oder sollen wie das Mercure zum Abriss erworben werden), ohne sie in einem 28 Jahre währendem Prozess einmal ernsthaft auf Ihre Qualitäten befragt zu haben.

Nach der hastigen Demontage der FH-Sterne ist die Grünanlage Staudenhof das nächstes Opfer der Potsdamer Kahlschlag-Koalition. Ein Zaun soll kommen, hinter dem vierzig Jahre Leben und Begegnung, Nische und Verbindung verschwinden. Um Freiheit für Demontage, Zer- und Enttrümmerung zu schaffen. Damit man dort in zehn Jahren in ein Café gehen kann.

Neben dem Grün geht es zugleich dem Wohnhaus Staudenhof an die Pelle: es bleibt künftig nur noch über einen schmalen Zugang begehbar, verfällt weiter nach Plan und wird gerade bereits zusehends entmietet. Erst 2022 soll die Entscheidung über Abriss oder Erhalt fallen – aber schon jetzt werden Fakten geschaffen.

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Die öffentlichen Häuser Staudenhof, FH und Rechenzentrum sind einmalige Chancen für Potsdam und das Land Brandenburg. Ihr Erhalt würde der Wissenschafts- und Welterbestadt gleich in welcher Form gut zu Gesicht stehen. Wir fordern ihren Erhalt und Mitbestimmung in der Potsdamer Stadtentwicklung!
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Veranstaltungsfoto (C) Simon Lütgemeyer

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